In Europa ruft man Hilfe über die Rufnummer 112!
Die Nummer kann im Notfall vom Festnetz aus, oder selbst bei gesperrten Mobiltelefonen – ohne Netzvertrag, SIM-Karte, PIN oder Guthaben – kostenfrei gewählt werden.
Damit die Mitarbeiter der Integrierten Leitstelle schnell geeignete Einsatzkräfte alarmieren können, müssen Sie als Anrufer wichtige Informationen durchgeben. Dafür gibt es die fünf „W“:
Geben Sie den Ort des Ereignisses so genau wie möglich an (zum Beispiel Gemeindename oder Stadtteil, Straßenname, Hausnummer, Stockwerk, Besonderheiten wie Hinterhöfe, Straßentyp, Fahrtrichtung, Kilometerangaben an Straßen, Bahnlinien oder Flüssen)!
Nennen Sie Ihren Namen, Ihren Standort und Ihre Telefonnummer für Rückfragen!
Beschreiben Sie knapp das Ereignis und das, was Sie konkret sehen (was ist geschehen? was ist zu sehen?), beispielsweise Verkehrsunfall, Absturz, Brand, Explosion, Einsturz, eingeklemmte Person!
Schätzen Sie die Zahl der betroffenen Personen, ihre Lage und die Verletzungen! Geben Sie bei Kindern auch das – gegebenenfalls geschätzte – Alter an!
Legen Sie nicht gleich auf, die Mitarbeiter der Integrierten Leitstelle benötigen von Ihnen vielleicht noch weitere Informationen!
Wenn andere Personen Hilfe brauchen, leisten Sie Erste Hilfe, soweit Sie sich nicht selbst in Gefahr bringen! Helfen Sie den Einsatzkräften beim Auffinden des Ereignisortes! Beides kann Leben retten. Sind bei einem Herz-Kreislauf-Stillstand Wiederbelegungsmaßnahmen erforderlich, unterstützt der Leitstellen-Disponent bei Bedarf Laien, die Erste Hilfe leisten, durch eine telefonische Anleitung zur Wiederbelebung.
Die Bundesregierung informiert weiterhin über folgenden (externen) Link.
Im Fürther Stadtgebiet sind zahlreiche Sirenen installiert, um die Bevölkerung im Ernstfall vor einer herannahenden Gefahr zu warnen oder Feuerwehreinheiten zum Einsatz zu alarmieren.
Bedeutung: Warnung der Bevölkerung vor einer unmittelbar bevorstehenden Gefahr.
Es kann sich um alle Arten von Gefahren und Unglücken handeln, die sich in der Stadt oder im Umkreis ereignet haben.
Bedeutung: Entwarnung.
Eine Entwarnung erfolgt nach einem Katastrophenalarm.
Bedeutung: Feuerwehralarmierung.
Dieses Signal dient dazu, Einsatzkräfte der Feuerwehr zu alarmieren. Aufgrund unserer hohen Einsatzfrequenz und der Größe unseres Schutzbereiches verzichtet unsere Wache auf eine Alarmierung per Sirene. Unsere Mannschaft wird per Funkmeldeempfänger („Piepser“) und Smartphone-App zum Einsatz gerufen.
Mit der Notfall-Informations- und Nachrichten-App des Bundes, kurz Warn-App NINA, erhalten Sie wichtige Warnmeldungen des Bevölkerungsschutzes für unterschiedliche Gefahrenlagen wie zum Beispiel Gefahrstoffausbreitung oder einen Großbrand. Wetterwarnungen des Deutschen Wetterdienstes und Hochwasserinformationen der zuständigen Stellen der Bundesländer sind ebenfalls in die Warn-App integriert. Die Warnung erfolgt dann für Ihrem aktuellen Standort, oder vorausgewählten Orten und Städten.
Cell Broadcast ist ein Mobilfunkdienst, mit dem Warnnachrichten direkt auf das Handy oder Smartphone geschickt werden können. Mit keinem anderen Warnkanal können aktuell mehr Menschen direkt erreicht werden. Das 2023 eingeführte System verschickt Warn-Nachrichten basierend auf Mobilfunkzellen, in denen eine potentielle Gefährdungssituation vorliegt.
Mit der WarnWetter-App versorgt der Deutsche Wetterdienst im Rahmen seines gesetzlichen Auftrages die breite Öffentlichkeit und die Einsatzkräfte aus dem Katastrophen-, Bevölkerungsschutz und Umweltschutz mit wichtigen Hinweisen zur aktuellen Warn- und Wettersituation.
Im Notfall zählt für die Personenrettung jede Sekunde. Gerade bei schweren Autounfällen haben die Rettungskräfte wenig Zeit, um verletzte Personen aus dem Fahrzeug zu retten. In solchen Fällen sind Rettungskarten ein äußerst hilfreiches Instrument, das den Einsatzkräften, insbesondere der Feuerwehr, dabei hilft, schnell und effektiv zu handeln.
Rettungskarten sind informative Grafiken, die spezifische technische Informationen über ein bestimmtes Fahrzeugmodell enthalten. Sie werden von den Fahrzeugherstellern erstellt und sollten im Fahrzeug selbst aufbewahrt werden – zu erwarten ist die Rettungskarte hinter der Sonnenblende auf der Fahrerseite. Die Rettungskarten bieten uns wichtige Details über das Fahrzeug, wie die Platzierung der Airbags, Batterie, Kraftstoffleitungen, Hochspannungskabel und anderen sicherheitsrelevanten Komponenten. Holen Sie sich noch heute die passende Rettungskarte für Ihr Fahrzeug! Zu finden ist die passende Rettungskarte für Ihr Fahrzeug auf der Website des Herstellers, oder über diverse Automobilclubs. Die folgende Liste externer Links beinhaltet weitere Informationen und Vorschläge für die Unterbringung der Rettungskarte.
Um für das Krisenszenario eines langanhaltenden, flächendeckenden Stromausfalles gewappnet zu sein, hat die Stadt Fürth einen ämterübergreifenden Notfallplan entwickelt, in den auch wir involviert sind.
Teil dieses Maßnahmenkonzeptes sind unter anderem sogenannte „Leuchttürme“, die durch die Fürther Feuerwehr betrieben werden. Den Fürther Bürgern und Bürgerinnen stehen im Blackout-Fall verschiedene fußläufig erreichbare und auch bei Dunkelheit leicht erkennbare Anlaufstellen zur Verfügung, um dort Notrufe abzusetzen und wichtige Informationen zu erhalten.
Die meisten Brandopfer verunglücken nachts in den eigenen vier Wänden. Gefährlich ist dabei nicht so sehr das Feuer, sondern der Brandrauch. Die überwiegende Mehrheit der Brandtoten sterben an den Folgen einer Rauchgasvergiftung! Rauchwarnmelder haben sich als vorbeugender Brandschutz bewährt.
Tagsüber kann ein Brandherd meist schnell entdeckt und gelöscht werden, nachts dagegen schläft auch der Geruchssinn, so dass die Opfer im Schlaf überrascht werden, ohne die gefährlichen Brandgase zu bemerken. Rauchwarnmelder (Brandmelder) retten Leben – der laute Alarm des Rauchwarnmelders warnt Sie auch im Schlaf rechtzeitig vor der Brandgefahr und verschafft Ihnen den nötigen Vorsprung, um sich und Ihre Familie in Sicherheit bringen zu können.
Nicht vergessen: Funktionscheck
Einmal jährlich Funktionstüchtigkeit überprüfen und Prüftaste drücken, falls notwendig Staub entfernen. Ertönt kein Prüfsignal, sollte bei Rauchwarnmelder mit herausnehmbarer Batterie die Batterie oder bei Bedarf der komplette Rauchwarnmelder ausgetauscht werden.
Der Deutsche Wetterdienst veröffentlicht täglich einen so genannten Waldbrandindex sowie Graslandfeuerindex mit fünf Gefahrenstufen. Gerade im Frühjahr und Sommer ist die Metropolregion Nürnberg zunehmend von anhaltender Trockenheit und damit verbundener erhöhter Wald- und Graslandbrandgefahr betroffen.
Nur durch den verantwortungsvollen Umgang mit der Natur lassen sich Waldbrände vermeiden. Bitte beachten Sie die Sicherheitstipps der Feuerwehr für Natur und Grillvergnügen:
Weitere Informationen finden Sie auf der Waldbrandgefahrenseite des Deutschen Wetterdienstes: