Tag Archiv für Fahrzeuge

Feuerwehr zum Anfassen

So war unser Sommerfest

Sommerferien, etwas Sonne, dazu ein kühles Lüftchen – Das Wetter war perfekt für das traditionelle Sommerfest der Freiwilligen Feuerwehr Fürth-Stadt. Zahlreiche Gäste feierten mit am ersten Samstag im August, darunter auch der Oberbürgermeister und viele andere Vertreter der Fürther Politik und der Feuerwehren.

Die Feuerwehrfrauen und -männer hatten sich bereits Tage vor dem Fest mächtig ins Zeug gelegt. Es wurde vorbereitet, gebacken und aufgebaut. Für das leibliche Wohl war mit einer großen Auswahl an Getränken und Speisen bestens vorgesorgt, sodass kein Wunsch offen blieb. Besonders die hausgemachten Salate und die selbst gebackenen Kuchen fanden großen Anklang.
Die kleinen Gäste nahmen sofort die Hüpfburg sowie das Kinderspritzenhaus in Beschlag und an den Fahrzeugen bildeten sich lange Warteschlangen zum Probesitzen, die ganz Mutigen versuchten sich im Getränkekistenklettern. An der mobilen Feuerlöscherübungsanlage konnten die Erwachsenen die Bekämpfung von Kleinbränden trainieren und wer es etwas ruhiger angehen lassen wollte, konnte sich an einem Stand über Rauchmelder informieren.
Am Abend fand die Veranstaltung mit dem großen Sommerfeuer und gegrillten Marshmallows sowie einem Cocktail an der Bar einen gemütlichen Ausklang.

Wer nach diesem Fest Lust bekommen hat, bei der Freiwilligen Feuerwehr Fürth-Stadt reinzuschnuppern, kann sich gerne beim Kommandanten Peter Dennerlein melden (Internet: www.ff-fuerth.de, E-Mail: kommandant@ff-fuerth-stadt.de).
Eine Vorerfahrung im Feuerwehrdienst ist nicht erforderlich. Die Kameradinnen und Kameraden freuen sich auf Verstärkung. Sie treffen sich jeden Mittwoch von 18 bis 20 Uhr
am Gerätehaus in der Mühlstraße 12.

Tanklöschfahrzeug 16/25 a. D.

Das Tanklöschfahrzeug 16/25 (kurz TLF 16/25)

Tanklöschfahrzeug 16/24

TLF 16/25

Das Konzept des TLF ist natürlich zuerst auf die Brandbekämpfung ausgerichtet. Im Gegensatz zu dem LF ist es ein Staffelfahrzeug und dementsprechend mit sieben Feuerwehrkameraden besetzt.

  • Maschinist
  • Angriffstrupp (1 Truppführer und 1 Truppmann)
  • Schlauchtrupp (1 Truppführer und 1 Truppmann)
  • Melder
  • Staffelführer
Für den Löscheinsatz sind vier Atemschutzgeräte mit Ersatzflaschen, ein 12 kg Pulver-, ein 9 l Schaum- und zwei 5 kg Kohlendioxidlöscher, sowie eine Kübelspritze als unabhängige Löschmittel geladen. An die festeingebaute Pumpe 16/8 (1600 Liter Wasser/min bei 8 Bar Druck) können die B- und C- Rollschläuche und die mitgeführte Schlauchhaspel mit 5 C-Schläuchen angeschlossen werden. Desweiteren verfügt das Fahrzeug über einen Schnellangriff.
Das Löschen erfolgt zunächst über den 2500 Liter Wassertank des TLF später wird das Löschwasser aus Hydranten oder offenen Gewässern entnommen. Natürlich ist auch das hierfür benötigte Material von Hydrantenschlüssel bis Saugkorb an Bord.
Als Sonderlöschmittel verfügt das Fahrzeug über Mittel- und Schwerschaumrohre inklusive den dazugehörigen Zumischern (in Zumischern wird das Wasser mit Schaummittel mit Hilfe des Injektor-Prinzips gemischt).
Neben Verkehrleitkegeln (Pylonen) sind Wanrwesten, Warndreiecke und Verkehrswarnleuchten zur Sicherung einer Unfallstelle vorhanden.
Um auch bei kleineren technischen Hilfeleistungen einsatzfähig zu sein, gibt es noch verschiedene Werkzeugkästen, einen Schneidbrenner und eine Kettensäge samt Zubehör.
Krankentrage sowie Verbandskästen runden die Ausstattung letztlich ab.

Rüstwagen

Der Rüstwagen (RW)

Rüstwagen (RW)

Rüstwagen (RW)

ist ein Fahrzeug das vorrangig zur Technischen Hilfeleistung eingesetzt wird. Bei uns verrichtet ein Unimog 1300L brav seinen Dienst. Zur Brandbekämpfung hat der RW nur einen Feuerlöscher und eine Kübelspritze an Bord. Dafür jedoch eine Vielzahl an Gerätschaften zur Technischen Hilfe, zum Beispiel:
  • Stromerzeuger
  • Schere und Spreizer
  • Kettensäge und Trennschneider
  • Unterlegmaterial
  • Pylonen (Verkehrsleitkegel) zur Verkehrsabsicherung
  • Scheinwerfer mit Stativ
  • pneumatische Hebekissen
  • hydraulische Hebesätze
  • Auffangbehälter für auslaufende Betriebsstoffe
  • Ölbindemittel
Außerdem verfügt der RW an der Front über eine Seilwinde zum bergen oder sichern verunfallter Fahrzeuge.
Rüstwagen im Gelände

Rüstwagen im Gelände

 

Rüstwagen im Gelände

Rüstwagen im Gelände

Faszination Helfen

Wir werden am Aktionstag „Faszination Helfen“ am 11.09.2011 auf der Früher Freiheit teilnehmen.

Werbeplakat für den Tag der Offenen Tür am 11.09.2011

Faszination Helfen

Wir freuen uns auf Ihren Besuch und wünschen einen abwechslungsreichen und unterhaltsamen Tag.

LF16TS

Das Löschgruppenfahrzeug 16 mit Tragkraftspritze (kurz: LF 16TS)

Löschfahrzeug

LF16TS

Die Beladung eines LF16TS ist primär auf die Brandbekämpfung bzw. die Löschwasserförderung ausgerichtet. Wie der Name Löschgruppenfahrzeug vielleicht vermuten lässt wird es mit einer Gruppe, die aus folgenden neun Feuerwehrleuten besteht, besetzt.

  • Maschinist
  • Angriffstrupp (1 Truppführer und 1 Truppmann)
  • Schlauchtrupp (1 Truppführer und 1 Truppmann)
  • Wassertrupp (1 Truppführer und 1 Truppmann)
  • Melder
  • Gruppenführer

Auf dem Fahrzeug sind vier Atemschutzgeräte, als Schutz für den Angriffs- und den Sicherungstrupp vor Rauchgasen, verladen. Neben der festmontierten Vorbaupumpe verfügt das Fahrzeug über eine eingeschobene Tragkraftspritze. Somit kann das Fahrzeug auch über längere Strecken oder in unwegsamen Gelände eine Wasserversorgung herstellen und aufrechterhalten.

Um auch höhergelegene Einsatzstellen zu erreichen ist das LF16 neben einer vierteiligen Steckleiter (Arbeitshöhe bis zu 7,20 Meter) auch mit einer dreiteiligen Schiebleiter (Arbeitshöhe ca. 12 Meter) ausgestattet.

Hinzu kommt eine Zusatzbeladung für kleinere technische Hilfeleistungen, zu der unter anderem zwei Hydraulikwinden (Büffelheber) gehören. Außerdem sind bei der FF-Stadt noch eine Motorsäge (Volksmund Kettensäge) und ein Trennschleifer verlastet.

Bei nächtlichen Einsätzen kann die Einsatzstelle mittels einem Stromaggregat und Beleuchtungsgerät erhellt werden. Auch eine Tauchpumpe (z. B. zum Auspumpen von vollgelaufenen Kellern) ist mit an Bord.

Selbstverständlich gehören auch Verkehrsleitkegel und sonstiges Absperr- und Sicherungsmaterial zum Ausrüstungsumfang.