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Feuerwehr zum Anfassen

So war unser Sommerfest

Sommerferien, etwas Sonne, dazu ein kühles Lüftchen – Das Wetter war perfekt für das traditionelle Sommerfest der Freiwilligen Feuerwehr Fürth-Stadt. Zahlreiche Gäste feierten mit am ersten Samstag im August, darunter auch der Oberbürgermeister und viele andere Vertreter der Fürther Politik und der Feuerwehren.

Die Feuerwehrfrauen und -männer hatten sich bereits Tage vor dem Fest mächtig ins Zeug gelegt. Es wurde vorbereitet, gebacken und aufgebaut. Für das leibliche Wohl war mit einer großen Auswahl an Getränken und Speisen bestens vorgesorgt, sodass kein Wunsch offen blieb. Besonders die hausgemachten Salate und die selbst gebackenen Kuchen fanden großen Anklang.
Die kleinen Gäste nahmen sofort die Hüpfburg sowie das Kinderspritzenhaus in Beschlag und an den Fahrzeugen bildeten sich lange Warteschlangen zum Probesitzen, die ganz Mutigen versuchten sich im Getränkekistenklettern. An der mobilen Feuerlöscherübungsanlage konnten die Erwachsenen die Bekämpfung von Kleinbränden trainieren und wer es etwas ruhiger angehen lassen wollte, konnte sich an einem Stand über Rauchmelder informieren.
Am Abend fand die Veranstaltung mit dem großen Sommerfeuer und gegrillten Marshmallows sowie einem Cocktail an der Bar einen gemütlichen Ausklang.

Wer nach diesem Fest Lust bekommen hat, bei der Freiwilligen Feuerwehr Fürth-Stadt reinzuschnuppern, kann sich gerne beim Kommandanten Peter Dennerlein melden (Internet: www.ff-fuerth.de, E-Mail: kommandant@ff-fuerth-stadt.de).
Eine Vorerfahrung im Feuerwehrdienst ist nicht erforderlich. Die Kameradinnen und Kameraden freuen sich auf Verstärkung. Sie treffen sich jeden Mittwoch von 18 bis 20 Uhr
am Gerätehaus in der Mühlstraße 12.

Rüstwagen (RW)

Technische Daten:

Fahrgestell: Mercedes Unimog 1300 L
Aufbauhersteller: Wackenhut
Baujahr: 1987
Funkrufname: 8/62/1
Besatzung: 1/1
Spezialität: Seilwinde

Beladung:

Verkehrsbsicherung: Winkerkelle, Absperrband, Verkehrsleitkegel, Verkehrswarnleuchten
Erste Hilfe: Verbandskasten, Krankentrage, Bergetuch, Stifneck, Decke
Brandbekämpfung: ABC-Feuerlöscher
Technische Hilfeleistung: Kettensäge mit Zubehör, Schnitzschutzkleidung, Motortrennschleifer, Winkelschleifer, Flex, Brennschneidegerät, Stromaggregat,  Kabeltrommeln, Scheinwerfer mit Stativ, Tauchpumpe, Hebebaum, hydraulischer Rettungssatz, pneumatische Hebekissen mit Zubehör, hydraulische Winden, Greifzug, Drahtseile, Umlenkrolle, Schäkel, Rundschlingen, Anschlagketten, Hydropresse mit Zubehör, Unterlegkeile, Unterbauholz, Baustützen, Bauklammern, Erdnägel, Elektrikwerkzeugkasten, Werkzeugkasten, Bolzenschneider, Brechstange, Schrotmeißel, Vorschlaghammer, Holzäxte, Bügelsäge, Zugsäge, Spaten, Schaufel, Besen, Dunggabeln, Mulden, Wathosen, säure beständige Schutzhandschuhe, Arbeitsleinen, Strickleiter, 2-teilige Steckleiter, Abschleppstange

Beschreibung:

Der Rüstwagen ist ein Fahrzeug das vorrangig zur Technischen Hilfeleistung
wie Unwettereinsätzen oder Verkehrsunfällen eingesetzt wird.
Außerdem verfügt der RW an der Front über eine Seilwinde zum bergen oder sichern verunfallter Fahrzeuge und ist sehr geländegängig.

Bilder:

Löschgruppenfahrzeug (LF 10/6)

 

Technische Daten:

Fahrgestell: MAN TGL 8.180
Aufbauhersteller: Ziegler
Baujahr: 2008
Funkrufname:  8/43/1
Besatzung:  1/8
Tankinhalt: 800 Liter
Pumpe: Feuerlöschkreiselpumpe

Beladung:

Verkehrsbsicherung: Winkerkelle, Absperrband, Verkehrsleitkegel, Verkehrswarnleuchten, Warnflaggen, Faltsignal, Warndreiecke
Erste Hilfe: Rettungsrucksack, Krankentrage, Decke, Teddybär
Brandbekämpfung: ABC-Feuerlöscher, Drucksprühgerät, CO2-Löscher, Schnellangriff, Schachthaken, Unterflurhydrantenschlüssel, Standrohr, Überflurhydrantenschlüssel, Saugkorb, Kupplungsschlüssel, Saugschläuche, Druckschläuche B, Druckschläuche C, Schlauchtragekörbe, Verteiler, Hohlstrahlrohr, Strahlrohre C und B mit Absperrventil, Stützkrümmer, Sammelstück, Schlauchbrücken, Schaummittelbehälter, Zumischer, Kombischaumrohr, Rauchvorhang, Atemschutzgeräte, Schlauchroller
Technische Hilfeleistung: Kettensäge mit Zubehör, Schnitzschutzkleidung, Stromaggregat,  Kabeltrommeln, Scheinwerfer mit Stativ, Tauchpumpe, Wassersauger mit Zubehör, Schäkel, Rundschlinge, Akkuschrauber, Werkzeugrucksack, Türöffnungsrucksack, Absturzsicherungssack, Bolzenschneider, HooliganTool, Spalthammer, Holzaxt, Zugsäge, Spaten, Stechschaufel, Besen, Dunghacke und -gabel, Mulden, Wathosen, Rettungs- und Arbeitsleinen, Ölbindemittel, 4-teilige Steckleiter, 3-teilige Schiebeleiter, Einreißhaken

Beschreibung:

Das Löschgruppenfahrzeug 10/6 kommt vorrangig zur Brandbekämpfung und kleinen Technischen Hilfeleistungen zum Einsatz. Dazu hat es einen Wassertank mit 800 Liter
und eine Feuerlöschkreiselpumpe mit einer Leistung von 1000 Litern pro Minute
bei einem Ausgangsdruck von 8 bar. Die Besatzung besteht aus einem Maschinisten, Gruppenführer, Melder, dem Angriffstrupp, Wassertrupp und Schlauchtrupp.

Bilder:

Löschgruppenfahrzeug (LF 16-TS)

Technische Daten:

Fahrgestell IVECO Turbo 90-16
Aufbauhersteller Lentner
Baujahr 1988
Funkrufname  8/48/1
Besatzung  1/8
Spezialität: Tragkraftspritze/Hochdrucklöschgerät
Pumpe Frontbaupumpe

Beladung:

Verkehrsbsicherung: Winkerkelle, Absperrband, Verkehrsleitkegel, Verkehrswarnleuchten, Faltsignal, Warndreiecke
Erste Hilfe: Rettungsrucksack, Verbandskasten, Tragetuch, Krankentrage, Decke,
Brandbekämpfung: ABC-Feuerlöscher, Schachthaken, Unterflurhydrantenschlüssel, Standrohr, Überflurhydrantenschlüssel, Saugkorb, Kupplungsschlüssel, Saugschläuche, Druckschläuche B, Druckschläuche C, Schlauchtragekörbe, tragbare Schlauchhaspel, D-Schlauch mit Strahlrohr D, Verteiler, Hohlstrahlrohr, Strahlrohre C und B  mit Absperrventil, Stützkrümmer, Sammelstück, Druckbegrenzungsventil, Schlauchbrücken, Schaummittelbehälter, Zumischer, Mehrzweckschaumrohr, Atemschutzgeräte, Hitzeschutzanzüge
Technische Hilfeleistung: Kettensäge mit Zubehör, Schnitzschutzkleidung, Tauchpumpe, Gullydichtkissen, Werkzeugkasten, Werkzeugkasten Elektrik, Bolzenschneider, Holzäxte, Bügelsäge,  Zugsäge, Spaten, Stechschaufeln, Besen, Dunghacke und -gabel, Mulden, hydraulische Winden, Wathosen, , Rettungs- und Arbeitsleinen, 4-teilige Steckleiter, 3-teilige Schiebeleiter, Klappleiter, Einreißhaken

Beschreibung:

Die Beladung des LF16 TS ist primär auf die Brandbekämpfung bzw.
die Löschwasserförderung ausgerichtet, weshalb es eine Vielzahl von Schläuchen enthält.
Wie der Name Löschgruppenfahrzeug vielleicht vermuten lässt wird es mit einer Gruppe besetzt, die aus folgenden neun Feuerwehrleuten besteht:

  • Maschinist
  • Gruppenführer
  • Melder
  • Angriffstrupp
  • Wassertrupp
  • Schlauchtrupp

Neben der festmontierten Vorbaupumpe verfügt das Fahrzeug über eine eingeschobene Tragkraftspritze. Somit kann das Fahrzeug auch über längere Strecken oder in unwegsamen Gelände eine Wasserversorgung herstellen und aufrechterhalten. Diese kann für den Einsatz in der Stadt mit einem Hochdrucklöschgerät ausgetauscht werden, wodurch Kleinbrände schnell bekämpft werden können. Hinzu kommt eine Zusatzbeladung für kleinere Technische Hilfeleistungen, wie Unwettereinsätze.

Bilder:

 

Tanklöschfahrzeug 16/25 a. D.

Das Tanklöschfahrzeug 16/25 (kurz TLF 16/25)

Tanklöschfahrzeug 16/24

TLF 16/25

Das Konzept des TLF ist natürlich zuerst auf die Brandbekämpfung ausgerichtet. Im Gegensatz zu dem LF ist es ein Staffelfahrzeug und dementsprechend mit sieben Feuerwehrkameraden besetzt.

  • Maschinist
  • Angriffstrupp (1 Truppführer und 1 Truppmann)
  • Schlauchtrupp (1 Truppführer und 1 Truppmann)
  • Melder
  • Staffelführer
Für den Löscheinsatz sind vier Atemschutzgeräte mit Ersatzflaschen, ein 12 kg Pulver-, ein 9 l Schaum- und zwei 5 kg Kohlendioxidlöscher, sowie eine Kübelspritze als unabhängige Löschmittel geladen. An die festeingebaute Pumpe 16/8 (1600 Liter Wasser/min bei 8 Bar Druck) können die B- und C- Rollschläuche und die mitgeführte Schlauchhaspel mit 5 C-Schläuchen angeschlossen werden. Desweiteren verfügt das Fahrzeug über einen Schnellangriff.
Das Löschen erfolgt zunächst über den 2500 Liter Wassertank des TLF später wird das Löschwasser aus Hydranten oder offenen Gewässern entnommen. Natürlich ist auch das hierfür benötigte Material von Hydrantenschlüssel bis Saugkorb an Bord.
Als Sonderlöschmittel verfügt das Fahrzeug über Mittel- und Schwerschaumrohre inklusive den dazugehörigen Zumischern (in Zumischern wird das Wasser mit Schaummittel mit Hilfe des Injektor-Prinzips gemischt).
Neben Verkehrleitkegeln (Pylonen) sind Wanrwesten, Warndreiecke und Verkehrswarnleuchten zur Sicherung einer Unfallstelle vorhanden.
Um auch bei kleineren technischen Hilfeleistungen einsatzfähig zu sein, gibt es noch verschiedene Werkzeugkästen, einen Schneidbrenner und eine Kettensäge samt Zubehör.
Krankentrage sowie Verbandskästen runden die Ausstattung letztlich ab.