Geschichte der Wehr

Die Anfänge der Freiwilligen Feuerwehr Fürth reichen bis in das Jahr 1848 zurück, als der Maschinenfabrikant Engelhardt in seinen Fabriken eine Feuerwehr gründete.

Im Jahre 1860 gründete sich mit dem Turnverein 1860 Fürth auch eine Feuerwehrabteilung, die Turnerfeuerwehr. Aufgrund ihrer Uniformen wurden die Turnerfeuerwehr im Volksmund nur „die Weißen“ und die Männer der Engelhardtschen Feuerwehr nur „die Schwarzen“ genannt.

Nach diversen Reibereien zwischen den beiden Organisationen sprach der Magistrat der Stadt im Jahre 1862 ein Machtwort und vereinigte beide, die Freiwillige Feuerwehr Fürth war entstanden. Fortan hatten die Rettungsmannschaften der Steiger weiße Uniformhosen und die Spritzenmannschaften die schwarzen Uniformen der Maschinenwerke.
Die Freiwilligen versahen ihren Dienst zunächst noch im alten Feuerhaus an der Uferstraße, bis im Jahre 1906 die neue Feuerwache an der Königsstraße fertiggestellt wurde. Währen der beiden großen Kriege des 20.Jahrhunderts versahen die Männer der Freiwilligen Feuerwehr Fürth dort ihren Dienst.
Erst nach dem zweiten Weltkrieg wurde mit der Gründung der Berufsfeuerwehr Fürth die Belastung der Wehrmänner geringer.

Die Freiwillige Feuerwehr Fürth ist 1996 in die neu erbaute Wache im Sozialämtergebäude umgezogen. Zur Zeit versehen 48 Aktive, darunter vier Frauen, und 7 Jugendliche den Dienst, der regelmäßig mittwochs ab 18 Uhr stattfindet.
Neben Übungen und Sicherheitswachen ist die wichtigste Aufgabe unserer Wehr die Berufsfeuerwehr bei größeren Einsätzen zu unterstützen bzw. abzulösen.

Zusammen mit der FFW Poppenreuth bilden wir den 1. Löschzug-Wasser im Katastrophenschutz der Stadt Fürth. Durch gemeinsame Übungen wird sichergestellt, dass im Einsatzfall die Wasserversorgung auch über große Entfernungen sichergestellt ist.