Fahrzeuge

Tanklöschfahrzeug 16/25 a. D.

Das Tanklöschfahrzeug 16/25 (kurz TLF 16/25)

Tanklöschfahrzeug 16/24

TLF 16/25

Das Konzept des TLF ist natürlich zuerst auf die Brandbekämpfung ausgerichtet. Im Gegensatz zu dem LF ist es ein Staffelfahrzeug und dementsprechend mit sieben Feuerwehrkameraden besetzt.

  • Maschinist
  • Angriffstrupp (1 Truppführer und 1 Truppmann)
  • Schlauchtrupp (1 Truppführer und 1 Truppmann)
  • Melder
  • Staffelführer
Für den Löscheinsatz sind vier Atemschutzgeräte mit Ersatzflaschen, ein 12 kg Pulver-, ein 9 l Schaum- und zwei 5 kg Kohlendioxidlöscher, sowie eine Kübelspritze als unabhängige Löschmittel geladen. An die festeingebaute Pumpe 16/8 (1600 Liter Wasser/min bei 8 Bar Druck) können die B- und C- Rollschläuche und die mitgeführte Schlauchhaspel mit 5 C-Schläuchen angeschlossen werden. Desweiteren verfügt das Fahrzeug über einen Schnellangriff.
Das Löschen erfolgt zunächst über den 2500 Liter Wassertank des TLF später wird das Löschwasser aus Hydranten oder offenen Gewässern entnommen. Natürlich ist auch das hierfür benötigte Material von Hydrantenschlüssel bis Saugkorb an Bord.
Als Sonderlöschmittel verfügt das Fahrzeug über Mittel- und Schwerschaumrohre inklusive den dazugehörigen Zumischern (in Zumischern wird das Wasser mit Schaummittel mit Hilfe des Injektor-Prinzips gemischt).
Neben Verkehrleitkegeln (Pylonen) sind Wanrwesten, Warndreiecke und Verkehrswarnleuchten zur Sicherung einer Unfallstelle vorhanden.
Um auch bei kleineren technischen Hilfeleistungen einsatzfähig zu sein, gibt es noch verschiedene Werkzeugkästen, einen Schneidbrenner und eine Kettensäge samt Zubehör.
Krankentrage sowie Verbandskästen runden die Ausstattung letztlich ab.

Rüstwagen

Der Rüstwagen (RW)

Rüstwagen (RW)

Rüstwagen (RW)

ist ein Fahrzeug das vorrangig zur Technischen Hilfeleistung eingesetzt wird. Bei uns verrichtet ein Unimog 1300L brav seinen Dienst. Zur Brandbekämpfung hat der RW nur einen Feuerlöscher und eine Kübelspritze an Bord. Dafür jedoch eine Vielzahl an Gerätschaften zur Technischen Hilfe, zum Beispiel:
  • Stromerzeuger
  • Schere und Spreizer
  • Kettensäge und Trennschneider
  • Unterlegmaterial
  • Pylonen (Verkehrsleitkegel) zur Verkehrsabsicherung
  • Scheinwerfer mit Stativ
  • pneumatische Hebekissen
  • hydraulische Hebesätze
  • Auffangbehälter für auslaufende Betriebsstoffe
  • Ölbindemittel
Außerdem verfügt der RW an der Front über eine Seilwinde zum bergen oder sichern verunfallter Fahrzeuge.
Rüstwagen im Gelände

Rüstwagen im Gelände

 

Rüstwagen im Gelände

Rüstwagen im Gelände

LF16TS

Das Löschgruppenfahrzeug 16 mit Tragkraftspritze (kurz: LF 16TS)

Löschfahrzeug

LF16TS

Die Beladung eines LF16TS ist primär auf die Brandbekämpfung bzw. die Löschwasserförderung ausgerichtet. Wie der Name Löschgruppenfahrzeug vielleicht vermuten lässt wird es mit einer Gruppe, die aus folgenden neun Feuerwehrleuten besteht, besetzt.

  • Maschinist
  • Angriffstrupp (1 Truppführer und 1 Truppmann)
  • Schlauchtrupp (1 Truppführer und 1 Truppmann)
  • Wassertrupp (1 Truppführer und 1 Truppmann)
  • Melder
  • Gruppenführer

Auf dem Fahrzeug sind vier Atemschutzgeräte, als Schutz für den Angriffs- und den Sicherungstrupp vor Rauchgasen, verladen. Neben der festmontierten Vorbaupumpe verfügt das Fahrzeug über eine eingeschobene Tragkraftspritze. Somit kann das Fahrzeug auch über längere Strecken oder in unwegsamen Gelände eine Wasserversorgung herstellen und aufrechterhalten.

Um auch höhergelegene Einsatzstellen zu erreichen ist das LF16 neben einer vierteiligen Steckleiter (Arbeitshöhe bis zu 7,20 Meter) auch mit einer dreiteiligen Schiebleiter (Arbeitshöhe ca. 12 Meter) ausgestattet.

Hinzu kommt eine Zusatzbeladung für kleinere technische Hilfeleistungen, zu der unter anderem zwei Hydraulikwinden (Büffelheber) gehören. Außerdem sind bei der FF-Stadt noch eine Motorsäge (Volksmund Kettensäge) und ein Trennschleifer verlastet.

Bei nächtlichen Einsätzen kann die Einsatzstelle mittels einem Stromaggregat und Beleuchtungsgerät erhellt werden. Auch eine Tauchpumpe (z. B. zum Auspumpen von vollgelaufenen Kellern) ist mit an Bord.

Selbstverständlich gehören auch Verkehrsleitkegel und sonstiges Absperr- und Sicherungsmaterial zum Ausrüstungsumfang.